Stellungnahme

Bayerische Krankenhausgesellschaft (BKG)

Bayerische Krankenhausgesellschaft (BKG)

Die Krankenhäuser sind ein bedeutender Wirtschaftsfaktor mit hohem Innovations- und Beschäftigungspotenzial. Die Einrichtungen sind daher einer der bedeutendsten Arbeitgeber Bayerns. Über 235.000 Menschen der verschiedensten Berufe beziehen ihr Einkommen von bayerischen akutstationären Krankenhäusern in den unterschiedlichsten Professionen und Verantwortungen, davon ca. 34.000 Ärzt:innen und 90.000 im Bereich der Pflege sowie 17.000 Schüler:innen und Auszubildende (Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik).

Ziel der BKG ist es, zusammen mit den Partner:innen im Gesundheitswesen die Leistungsfähigkeit der Krankenhäuser zu erhalten und zu verbessern und die Versorgung in Bayern weiterzuentwickeln.

Dabei tritt sie für die Pluralität von öffentlichen, freigemeinnützigen und privaten Krankenhausträgern ein sowie für eine enge Kooperation sowohl zwischen den Kliniken als auch den Leistungsanbietern der verschiedenen Versorgungssektoren.

Die BKG bündelt die Interessen der Krankenhäuser und unterstützt diese bei der Erfüllung ihrer Aufgaben. Im Wesentlichen gliedern sich die Aufgaben der BKG dabei in folgende Schwerpunkte:

Die BKG verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke und wurde als Nachfolgerin der Arbeitsgemeinschaft für das Krankenhauswesen in Bayern (seit 1947) im November 1950 gegründet. 2025 feierte die BKG ihr 75-jähriges Bestehen.

Ihr Spitzenverband auf Bundesebene ist die Deutsche Krankenhausgesellschaft e. V. mit Sitz in Berlin.

Die BKG engagiert sich seit Jahren in verschiedenen Gremien für die palliativmedizinische Versorgung der Patienten. Wir haben maßgeblich an der Entwicklung des Fachprogramms „Palliativversorgung in Krankenhäusern“ mitgewirkt und dessen Weiterentwicklung aktiv begleitet.

Unser Ziel ist es das Wissen um die Bedürfnisse von Palliativpatienten in den Kliniken weiter auszubauen und eine wohnortnahe Versorgung zu ermöglichen. Dabei hat der Wunsch der Menschen Zuhause, in ihrem gewohnten Umfeld zu sterben oberste Priorität. Die von uns vertretenen Krankenhäuser versuchen den Patienten diesen Wunsch zu ermöglichen.

Die Krankenhäuser begleiten die Patienten i. d. R. nur für einen kurzen Zeitraum. Die zeitlich wesentlich intensiveren Kontakte finden in vor- und nachgelagerten Einrichtungen wie z. B. Hospizen und niedergelassenen Ärzten statt. Deshalb unterstützen wir jeden Versuch, die verschiedenen Einrichtungen, Institutionen und Personen der Palliativ- und Hospizversorgung zu vernetzen. Immer mit dem Ziel die Versorgung für die Patienten zu verbessern.

Dies ist unsere Motivation, uns am Bayerischen Hospiz- und Palliativbündnis zu beteiligen.