Neue Buchreihe:Umsorgen – Hospiz- und Palliativarbeit praktisch

„Umsorgen – Hospiz- und Palliativarbeit praktisch“ ist der Titel der Buchreihe, die als Praxishilfe konzipiert eine Brücke zwischen übergreifender Fachliteratur und praktischindividuellen Fragen der Hospiz- und Palliativeinrichtungen baut.


Schulung ehrenamtlicher Hospizbegleiter

Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter sind mit Herausforderungen konfrontiert, die ohne Vorbereitung dazu führen können, dass Begegnungen überfordern oder die Begleiteten in ihren Bedürfnissen nicht erreicht werden. Das Prinzip "Erst die Schulung, dann die Begleitung" ist inzwischen anerkannte Praxis. Um zu hilfreichen Begleitern zu werden, sollen Ehrenamtliche Wissen rund um die letzte Lebenszeit vermittelt bekommen, sich für die Begleitung hilfreiche Fertigkeiten aneignen, sich mit der eigenen Sterblichkeit auseinandersetzen und eine hospizliche Haltung entwickeln. Kommunikation als Basis jeder Begegnung dient thematisch als roter Faden. Dieses Werk soll anregen, das eigene Kurskonzept (weiter) zu entwickeln oder zu überarbeiten, eigene thematische Schwerpunkte zu setzen, Unterrichtsziele zu bedenken und Referenten gezielt zu beauftragen.

Margit Gratz/Gisela Mayer/Anke Weidemann. 

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Auf dem Weg zur Kooperationsvereinbarung

Mit anderen Einrichtungen zu kooperieren mit dem gemeinsamen Ziel, kranke und sterbende Menschen zu versorgen, ist mehr als "zusammenarbeiten". Vieles gilt es zu bedenken und zu vereinbaren, wenn der Erfolg langfristig und nicht dem Zufall und dem Wohlwollen einzelner Beteiligter überlassen sein soll. Welche Form der Kooperation ist sinnvoll? Welche Fragen müssen geklärt werden? Welche Rahmenbedingungen müssen in den Blick genommen werden? Wie sieht ein Kooperationsvertrag aus? Wie entsteht ein Netzwerk? Dieser Band gibt Antworten auf diese und andere Fragen aus dem facettenreichen Gebiet der Vernetzung und Kooperation.

Frank Kittelberger/Margit Gratz/Erich Rösch 

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Trauerbegleitung organisieren

Trauerbegleitung ist ein wichtiges Element im regionalen Hospiz- und Palliativversorgungsnetzwerk. Sie benötigt qualifizierte Menschen, die verantwortungsvoll, sensibel und mit Fachwissen diese Aufgabe übernehmen und sich den individuellen Bedürfnissen Trauernder stellen. Eine spezielle Herausforderung an Hospizdienste stellen trauernde Kinder und Jugendliche. Erforderliche Kompetenzen für Trauerbegleiter werden umfassend dargestellt. Durch die Bearbeitung der Fragen zu Vorüberlegungen, Rahmenbedingungen und Darstellung möglicher Trauerangebote können Einrichtungen ein abgestimmtes Vorgehen für sich (weiter)entwickeln. Der Band stellt die Grundlagen vor und motiviert, sich mit Trauerangeboten auseinanderzusetzen. Praktische Tipps für Lehrer und Arbeitskollegen runden den Band ab.

Meyer/Brüning-Wolter/Fischinger/Rudert-Gehrke

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Hospiz- und Palliativversorgungsnetzwerke gestalten

Das am 08.12.2015 in Kraft getretene Hospiz- und Palliativgesetz (HPG) räumt der Bildung von Hospiz- und Palliativversorgungsnetzwerken (HPVN) einen besonderen Stellenwert ein. Eine an den Bedürfnissen der Betroffenen orientierte Versorgung lebt von der Vernetzung aller Akteure, die damit Versorgungssicherheit für Hilfesuchende und gleichzeitig einen optimierten Einsatz ihrer Angebote gewährleisten können. Ein HPVN aufzubauen erfordert die Bereitschaft, sich auf eine interdisziplinäre bzw. interprofessionelle, über eigene Möglichkeiten hinweg gelebte Zusammenarbeit zur Verbesserung der Situation schwerkranker und sterbender Menschen einzulassen. Dieser Band nimmt die aktuellen gesetzlichen Regelungen des neuen HPG zum Anlass, den Aufbau eines HPVNs mit allen Chancen und Grenzen schrittweise zu erklären und zur Zusammenarbeit zu ermutigen. Eine praktische Anleitung für alle, die von Anfang an von den Möglichkeiten des neuen Gesetzes Gebrauch machen wollen.